
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3-8392-0745-1
Preis: 14. 00 Euro (hier kaufen)
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Klappentext
Tödliche Verblendung
»Und dann kommt die Angst – zu jeder einzelnen Mutter, jedem einzelnen Vater in der Stadt: Ist mein Kind das nächste Opfer?«
Die kleine Tochter eines jungen Paars verschwindet spurlos, doch Kommissarin Svenja Paulus erkennt keine Anzeichen für eine Entführung. Während sie alle Hebel in Bewegung setzt, um das Kind aufzuspüren, verhalten sich dessen Eltern verdächtig passiv. Haben sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen.
Ich will dir nicht wehtun.
Doch ich kann nicht anders.
Meine Rezi
Dieses Buch empfand ich schon auf den ersten Seiten sehr interessant. Denn dort räumt der Autor mit gängigen Klischees auf. Hier bleibt der Mann zuhause und die Frau verdient das Geld. Der Mann fühlt sich vernachlässigt und benutzt. Ihn stört es, wenn seine Frau etwas liegen lässt. Hier ist die Dame des Hauses aggressiv gegenüber dem Mann und möchte kaum Nähe.
Man könnte nun sagen, es sei übertrieben dargestellt. Doch so etwas gibt es öfter als gedacht, weshalb ich es sehr erfrischend fand.
Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, weshalb ich mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren konnte und dies lohnte sich.
Phillip, ein scheinbar liebender Vater möchte seine Tochter aus dem Bett holen, doch das Bett ist leer und Emma spurlos verschwunden. Seine Frau ist auf einem Mädelstrip und war gar nicht zuhause. Die Kommissarin Svenja beschuldigt direkt den Vater und verbeißt sich richtig in die Vorstellung, er habe sein eigenes Kind entführt. Doch als Lena, die Mutter des Kindes zurückkommt bemerkt die Kommissarin, dass sie ihr etwas verschweigt. Auf der suche nach dem Entführer kommen grauenhafte Taten und Erlebnisse zum Vorschein und keiner wirkt mehr so unschuldig, wie vermutet. Werden sie das Kind noch lebend finden, oder ist es Opfer eines Mörders geworden?
Ich fand das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte und es mir eine große Lust auf die Fortsetzung gemacht hat! Man kann es natürlich auch so lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Aber ich will noch so viel mehr über die Protagonisten lesen und wissen, wie es weiter geht.
Es gab nur einen kleinen Fehler auf Seite 31. Dorst steht „Seit dem abrupt beendeten Telefongespräch ist etwa eine Stunde verstrichen. Lena muss sofort in Ottobeuren losgefahren sein.“
Aber es steht dort eben auch „Sie hätte mindestens drei Stunden gebraucht, um von Ottobeuren nach Augsburg zu fahren und Emma zu holen.“ Also passt dieser Teil nicht wirklich.
Mein Fazit
Das Buch war spannend und überraschend und hat mir eine wahnsinnige Lust auf die Fortsetzung gemach.
… sonst stirbt sie von Arne M. Boehler bekommt von mir
>>>>> 5 von 5 <<<<< möglichen Herzen
