
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839207703
Preis: 15. 00 Euro (hier kaufen)
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Klappentext
„Nur eines wusste er: Was immer sie sich für ihn ausgedacht hatte, es würde entsetzlich werden.“
»Zwar musste sie sich jedes Mal aufs Neue überwinden, wenn sie die erste Schnecke des Tages zerschnitt, aber schon bei der zweiten zeigte sich ihre Übung. Mit der Zeit gewann man eben doch eine gewisse Routine, selbst in den schrecklichsten Dingen.«
Romy, eine Psychotherapeutin mit eigenwilligen Methoden, scheint mühelos in die Seelen anderer zu blicken, doch ihr eigenes Leben entgleitet ihr zusehends. Während sie versucht, das Chaos zu ordnen, erschüttern brutale Morde Hamburg, Amsterdam, Berlin und London. Wer ist der Killer, der Bibelzitate auf verstörende Weise in die Tat umsetzt? In einem Spiel aus Schuld und Sühne verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Wird Romy erkennen, wie nah die Gefahr wirklich ist?
Meine Rezi
In Hamburg, Amsterdam, Berlin und London sind brutale Morde geschehen und hängen mit bestimmten Bibelzitaten zusammen.
Sie führen alle nach Berlin. Doch wer kann solch grausame Taten vollbringen?
Hauptsächlich findet dieses Buch bei Romy Schulze, Eine Psychotherapeutin die viel mit verbitterten Frauen und deren Leben zu tun hat, Dr. Peter Pleyer, der ständig dubiose Post erhält und natürlich bei den Polizisten der jeweiligen Städte in denen die Morde passiert sind statt.
Am Anfang des Buches ist eine Liste mit den Charakteren, die im Buch vorkommen. Dort werden alle kurz beschrieben. Dies hat Vor- und Nachteile. Die Liste war so lang (30 Personen), dass sie mich schon beim durchgehen langweilte. Drei bis vier Hauptpersonen hätten völlig gereicht. Vor allem, weil man bis zum Anfang schon vieles wieder vergessen hat. Man hätte einige Personen also vielleicht lieber ins Buch integrieren können. Der Vorteil ist natürlich, dass man auch immer wieder vorne schauen kann, wenn man etwas über eine Person erfahren möchte.
Leider hatte ich zusätzlich das Gefühl, dass kaum Polizeiarbeit passiert ist. Viel an Ermittlungen gab es in dem Buch einfach nicht. Überwiegend ging es wirklich um die Psychotherapeutin und ihr Umfeld. Und diese Frau war mir einfach so unsympathisch. Sie wirkte genervt von ihrem eigenen Leben und noch mehr von ihren Patienten.
Dr. Peter Pleyer ist auch nicht viel besser. Der Arzt bekommt einen Brief nach Hause geschickt, der ein Foto eines Toten enthält. Aber anstatt die Polizei zu informieren, zerreißt er es im ersten Moment und schmeißt es weg. Sollte ein Arzt einen toten Menschen nicht von einem Spaß unterscheiden können?
Der Schreibstil hier war leider auch so ausschweifend und durcheinander, dass auf über 100 Seiten nichts Spannendes passierte.
Und über das Ende möchte ich hier lieber nichts schreiben, denn es rundete die Enttäuschung dieses Buches einfach ab.
Ich glaube der Thriller hätte wirklich Potential gehabt, da der Gedanke dieses Thrillers wirklich gut war. Wenn man manche Stellen etwas abkürzen würde, ein paar Menschen entfernen würde, ein wenig mehr Polizeiarbeit reinbrächte und vielleicht noch einen Charakter, für den man Sympathie empfinden kann, hinzufügen würde, an den man sich halten kann. Ich würde den Thriller in dieser Form nochmal lesen.
Mein Fazit
Leider konnten mich weder Charaktere noch die Umsetzung der Story überzeugen.
Die Schneckenkönigin von Regula Venske bekommt von mir
>>>>> 2 von 5 <<<<< möglichen Herzen
