
Paperback: 192 Seiten
Verlag: Südwest Verlag
ISBN: 978-3517104393
Preis: 20. 00 Euro (hier kaufen)
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Klappentext
Geniale pflanzliche Rezepte aus dem Airfryer
Lassen Sie sich von diesen 100 einfachen und preiswerten pflanzlichen Rezeptideen begeistern, die superschnell in der Heißluftfritteuse zubereitet werden können.
Das aktuelle Trendgerät der Küche bietet viele Möglichkeiten, Pflanzen und Gemüse zuzubereiten, zur Auswahl stehen Ideen für Snacks und Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts und andere süße Leckereien: Nachos, Polenta-Sticks, Tempeh-Spieße, Seitan-Rippchen, gefüllte Auberginen, panierte Pilze, Zucchinipuffer, Zimtschnecken, Mini-Churros, Bratäpfel, Brownies und vieles mehr!
Neben köstlichen Rezepten enthält das Buch auch Tipps für die optimale Nutzung des Geräts. So gelingen die Gerichte garantiert.
Meine Rezi
Um es vorweg zu nehmen: ich lebe weder vegan noch vegetarisch. Jedenfalls noch nicht. Vielleicht werde ich es auch nie, aber ich persönlich möchte meinen Fleischkonsum reduzieren und da hilft jedes Gericht, was einen dazu bringt. Eine Aussage, die ich vor einem Jahr noch getätigt habe war „Ein Mittagessen ohne Fleisch ist kein Mittagessen.“ Das war für mich wie ein ungeschriebenes Gesetz. Heute nach einigen Dokumentationen sehe ich es etwas anders. Und ich versuche immer wieder besseres Fleisch zu kaufen und meinen Konsum zu reduzieren. Doch besseres Fleisch, seien wir mal ehrlich, kann man sich kaum noch leisten. Und das finde ich gar nicht verkehrt. Denn gehen wir mal zu den Zeiten zurück, in denen es „Sonntagsbraten“ gab. Damals konnten sich nicht viele Familien oft Fleisch gönnen, also gab es ihn nur an Sonntagen oder zu besonderen Anlässen. Und gutes Fleisch bekommt man auch nicht überall her. Der Metzger um die Ecke ist vielleicht freundlich und fas Fleisch liegt frisch in einer Theke, aber das bedeutet noch lange nicht, dass das Fleisch gut ist. Ich kaufe zum Beispiel hin und wieder in einem Betrieb ein, bei dem ich persönlich nichts mehr esse. Alleine, wenn ich an diesem Betrieb ankomme riecht es einfach nach Tod. Da vergeht einem der Appetit und er war auch schon mal mit negativer Presse in den Nachrichten. Andererseits ist es auch jedes Mal wieder eine Erinnerung an mich, meine persönlichen Ziele zu verfolgen.
Aber ich mag auch kein Moralapostel sein, die an die Abholzung der Regenwälder erinnert um Flächen für Viehfutter zu haben, was wiederum Lebensräume zerstört und den Klimawandel einheizt. Ich esse schließlich immer noch Fleisch und muss gestehen – es ist eine Sucht!
Ja, ich esse hin und wieder Fleischersatzprodukte, weniger Fleisch oder tausche aus. Dennoch esse ich immer noch zu viel davon für mein Gewissen. Allerdings möchte ich dies nach und nach ändern und dazu braucht es eben mehr vegane Rezepte.
Um nicht das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen muss es allerdings schmecken, sonst ändert sich nur kurze Zeit etwas. Ich habe mich also als Fleischesser bewusst für dieses Buch entschieden.
Dieses Buch mit veganen Rezepten ist eine tolle Hilfe mit wenigen Zutaten etwas tolles zu kreieren. Natürlich wird nicht jedem alles schmecken und muss es auch gar nicht, doch hier findet sicher jeder ein paar neue Ideen aus über 100 Rezepten für seine Küche. Außerdem kann man jedes Gericht noch variieren und einzelne Komponente austauschen, bis einem das Gericht zusagt. Mir hat es jedenfalls Lust darauf gemacht noch weitere Rezepte auszuprobieren.
Ich habe aus diesem Kochbuch zwei Rezepte getestet.
Einmal die grünen Bohnen mit Sesam
Da habe ich die frischen Bohnen aus Zeitgründen leider erst einfrieren müssen und sie dann gefroren verarbeitet. Dies würde ich nicht nochmal machen, da ich das Gefühl hatte, sie waren noch roh. Die 3-4 Knoblauchzehen hatten es auch in sich, haben es aber auch super interessant gemacht. Dies kann man natürlich nach persönlichen Vorlieben noch verfeinern.
Als zweites habe ich Bratreis mit veganen Baconstreifen gemacht.
Ein Gericht das mich voll und ganz überzeugt hat. Ich würde es zwar das nächste Mal mit veganen Speckwürfeln (der zweite Vorschlag) ausprobieren. Das Gewürz von den Baconstreifen war lecker, aber ich hatte das Gefühl, ich habe davon zu lange aufstoßen müssen.
Bei Fleischersatzprodukten muss man einfach ein bisschen ausprobieren. Ich persönlich vertrage zum Beispiel ziemlich gut Die aus Weizenproteinen.
Und für die Fleischesser – Man kann sich auch mal positiv von einem Gericht überraschen und überzeugen lassen. (Sollte dies aber nicht funktionieren, kann man immer noch zu dem Bauern seines Vertrauens gehen und sich ein „gutes“ Stück Fleisch dazu legen und es genießen.)
Ihr habt die Wahl.
Mein Fazit
Ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Hier findet jeder etwas aus über 100 Rezepten.
Air Fryer Vegan – Grüne Power aus der Heißluftfritteuse – über 100 Rezepte von Aude Richard bekommt von mir
>>>>> 5 von 5 <<<<< möglichen Herzen
