
Taschenbuch: 122 Seiten
Verlag: Verlag Parkstraße
ISBN: 978-3941556409
Preis: 10. 00 Euro (hier kaufen)
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Klappentext
Ein Buch, das nichts von dir will.
Nicht deine Aufmerksamkeit um jeden Preis. Nicht deine Veränderung. Nicht deine Bereitschaft, an dir zu arbeiten.
Der Anspruch, aus allem etwas machen zu müssen, ist allgegenwärtig: produktiver sein, achtsamer leben, sich selbst optimieren. Dauerreflexion gilt als Tugend, Stillstand als Mangel.
Dieses Buch stellt sich gegen den permanenten Druck: Du musst nicht produktiv sein, nicht achtsam, nicht dankbar, nicht authentisch. Du musst deine Komfortzone nicht verlassen, kein Warum finden. Keine bessere Version von dir werden.
Kein Ratgeber. Keine Übungen, keine Routinen, keine Versprechen. Stattdessen benennt dieses Buch Dinge, wie sie sind – und lässt dich dann in Ruhe.
Über fünfzig kurze Kapitel erinnern an etwas, das im Lärm der Gegenwart leicht verlorengeht: Du musst gar nichts.
Für alle, die dicht mehr mitmachen wollen.
Meine Rezi
Ich hatte dieses Buch so schnell durch, obwohl ich es nicht musste. Ich wollte es.
Du musst gar nichts. So einfach ist es. Oder doch nicht? – Doch!
Wir müssen uns dessen nur wieder bewusst werden. Ja, es stimmt. Es gibt Dinge, die tatsächlich erledigt werden müssen, die das tägliche Leben sichern. Aber ansonsten? Musst du jetzt sofort den Müll rausbringen? Musst du deiner Freundin jetzt direkt antworten, obwohl du nicht in der Stimmung bist? Musst du für jeden etwas Nettes tun? Nein. Höre in Dich hinein, was dir jetzt guttun würde. Nur das zählt.
Das Leben verlangt oft genug, was wir müssen. Dieses Buch zählt uns auf, was wir dagegen nicht müssen. Manchmal müssen wir einfach daran erinnert werden und das macht der Autor mit seinem Werk. Das war sehr erfrischend und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Nicht jede Meinung des Autors wirst du teilen, aber das Schöne ist – das musst du auch gar nicht. Nimm hier mit, was dir hilft und lass zurück, was dich nicht interessiert. Versteht mich nicht falsch. Man braucht hier nichts lernen oder mitnehmen, aber vielleicht weckt der Autor einen Gedanken, den du schon immer hattest, du hast dich nur nicht getraut auch mal einfach nicht zu müssen. Wenn dir ein positives Mantra am morgen hilft, behalte es bei. Wenn Du Meditierst, um deine innere Mitte zu finden, obwohl du es hasst, lass es sein. Ich persönlich liebe es faul zu sein, finde aber meine innere Mitte eher beim Sport, als beim Meditieren. Ich schalte dabei völlig ab. Du musst nichts. Aber du kannst. Jeder ist anders und jeder braucht etwas anderes.
Dies ist kein Ratgeber. Es ist ein Buch, was einem trotzdem helfen kann mehr auf sich selbst zu hören. Meine Bewertung schließt sich einfach auch daraus, dass der Autor nicht mehr suggeriert hat. Für mich hat er sogar mehr gegeben, als er versprochen hat. Denn versprochen hat er gar nicht.
Doch mit wenigen Worten schafft der Autor es mit diesem Buch Kraft und Mut zu schenken, einfach man selbst zu sein. Er gibt einem Das Gefühl – und genau das ist es, was zählt – Du bist gut/richtig so, wie du bist und was du fühlst.
Mein Fazit
Ein tolles Buch. Manchmal braucht es nicht viele Worte, um etwas Klarheit zu bekommen.
Du musst gar nichts – für alle, die nicht mehr mitmachen wollen von Martin Brunner bekommt von mir
>>>>> 5 von 5 <<<<< möglichen Herzen
